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Dieses Thema hat 67 Antworten
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 Kussi`s Ecke
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KUSSI Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 243

07.02.2010 16:24
#61 RE: Lustige Geschichten 2008 antworten

Schnee oder 30 Tage bis zum Nervenzusammenbruch


8. Dezember 18:00
Es hat angefangen zu schneien. Der erste Schnee in diesem Jahr.
Meine Frau und ich haben unsere Cocktails genommen und stundenlang
am Fenster gesessen und zugesehen wie riesige, weiße Flocken vom
Himmel herunter schweben. Es sah aus wie im Märchen. So
romantisch - wir fühlten uns wie frisch verheiratet. Ich liebe
Schnee.

9. Dezember
Als wir wach wurden, hatte eine riesige, wunderschöne Decke aus
weißem Schnee jeden Zentimeter der Landschaft zugedeckt. Was für
ein fantastischer Anblick! Kann es einen schöneren Platz auf der
Welt geben? Hierher zu ziehen war die beste Idee, die ich je in
meinem Leben hatte. Habe zum ersten Mal seit Jahren wieder Schnee
geschaufelt und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge. Habe die
Einfahrt und den Bürgersteig freigeschaufelt. Heute Nachmittag kam
der Schneepflug vorbei und hat den Bürgersteig und die Einfahrt
wieder zugeschoben, also holte ich die Schaufel wieder raus. Was
für ein tolles Leben!

12. Dezember
Die Sonne hat unseren ganzen schönen Schnee geschmolzen. Was für
eine Enttäuschung. Mein Nachbar sagt, dass ich mir keine Sorgen
machen soll, wir werden definitiv eine weiße Weihnacht haben. Kein
Schnee zu Weihnachten wäre schrecklich! Bob sagt, dass wir bis zum
Jahresende so viel Schnee haben werden, dass ich nie wieder Schnee
sehn will. Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Bob ist sehr
nett - ich bin froh, dass er unser Nachbar ist.

14. Dezember
Schnee, wundervoller Schnee! 30 cm letzte Nacht. Die Temperatur
ist auf -20 Grad gesunken. Die Kälte lässt alles glitzern. Der
Wind nahm mir den Atem, aber ich habe mich beim Schaufeln
aufgewärmt. Das ist das Leben! Der Schneepflug kam heute
Nachmittag zurück und hat wieder alles zugeschoben. Mir war nicht
klar, dass ich soviel würde schaufeln müssen, aber so komme ich
wieder in Form. Wünschte ich würde nicht so Pusten und Schnaufen.

15. Dezember
60 cm Vorhersage. Habe meinen Kombi verscheuert und einen Jeep
gekauft. Und Winterreifen für das Auto meiner Frau und zwei Extra-
Schaufeln. Habe den Kühlschrank aufgefüllt. Meine Frau will einen
Holzofen, falls der Strom ausfällt. Das ist lächerlich -
schließlich sind wir nicht in Alaska.

16. Dezember
Eissturm heute Morgen. Bin in der Einfahrt auf den Arsch gefallen,
als ich Salz streuen wollte. Tut höllisch weh. Meine Frau hat eine
Stunde gelacht. Das finde ich ziemlich grausam.

17. Dezember
Immer noch weit unter Null. Die Straßen sind zu vereist, um
irgendwo hin zu kommen. Der Strom war 5 Stunden weg. Musste mich
in Decken wickeln, um nicht zu erfrieren. Kein Fernseher. Nichts
tu zun als meine Frau anzustarren und zu versuchen, sie zu
irritieren. Glaube, wir hätten einen Holzofen kaufen sollen, würde
das aber nie zugeben. Ich hasse es, wenn sie Recht hat! Ich hasse
es, in meinem eigenen Wohnzimmer zu erfrieren!

20. Dezember
Der Strom ist wieder da, aber nochmal 40 cm von dem verdammten
Zeug letzte Nacht! Noch mehr Schaufeln. Hat den ganzen Tag
gedauert. Der beschissene Schneepflug kam zweimal vorbei. Habe
versucht eines der Nachbarskinder zum Schaufeln zu überreden. Aber
sie sagten, sie hätten keine Zeit, weil sie Hockey spielen müssen.
Ich glaube, dass sie lügen. Wollte eine Schneefräse im Baumarkt
kaufen. Die hatten keine mehr. Kriegen erst im März wieder welche
rein. Ich glaube, dass sie lügen. Bob sagt, dass ich schaufeln
muss oder die Stadt macht es und schickt mir die Rechnung. Ich
glaube, dass er lügt.

22. Dezember
Bob hatte Recht mit weißer Weihnacht, weil heute Nacht nochmal 30
cm von dem weißen Zeug gefallen ist und es ist so kalt, dass es
bis August nicht schmelzen wird. Es hat 45 Minuten gedauert, bis
ich fertig angezogen war zum Schaufeln und dann musste ich
pinkeln. Als ich mich schließlich ausgezogen, gepinkelt und wieder
angezogen hatte, war ich zu müde zum Schaufeln. Habe versucht für
den Rest des Winters Bob anzuheuern, der eine Schneefräse an
seinem Lastwagen hat, aber er sagt, dass er viel zu tun hat. Ich
glaube, dass der Wichser lügt.

23. Dezember
Nur 10 cm Schnee heute. Und es hat sich auf 0 Grad erwärmt. Meine
Frau wollte, dass ich heute das Haus dekoriere. Ist die bekloppt?
Ich habe keine Zeit - ich muss SCHAUFELN!!! Warum hat sie es mir
nicht schon vor einem Monat gesagt? Sie sagt, sie hat, aber ich
glaube, dass sie lügt.

24. Dezember
20 Zentimeter. Der Schnee ist vom Schneepflug so fest
zusammengeschoben, dass ich die Schaufel abgebrochen habe. Dachte
ich kriege einen Herzanfall. Falls ich jemals den Arsch kriege,
der den Schneepflug fährt, ziehe ich ihn an seinen Eiern durch den
Schnee. Ich weiß genau, dass er sich hinter der Ecke versteckt und
wartet bis ich mit dem Schaufeln fertig bin. Und dann kommt er mit
150 km/h die Straße runtergerast und wirft tonnenweise Schnee auf
die Stelle, wo ich gerade war. Heute Nacht wollte meine Frau mit
mir Weihnachtslieder singen und Geschenke auspacken, aber ich
hatte keine Zeit. Musste nach dem Schneepflug Ausschau halten.

25. Dezember
Frohe Weihnachten. 60 Zentimeter mehr von der !*?#@$.
Eingeschneit. Der Gedanke an Schneeschaufeln lässt mein Blut
kochen. Gott, ich hasse Schnee! Dann kam der Schneepflugfahrer
vorbei und hat nach einer Spende gefragt. Ich hab ihm meine
Schaufel über den Kopf gezogen. Meine Frau sagt, dass ich
schlechte Manieren habe. Ich glaube, dass sie eine Idiotin ist.
Wenn ich mir noch einmal Wolfgang Petry anhören muss, werde ich
sie umbringen.

26. Dezember
Immer noch eingeschneit. Warum um alles in der Welt sind wir
hierher gezogen? Es war alles IHRE Idee. Sie geht mir echt auf die
Nerven.

27. Dezember
Die Temperatur ist auf -30 Grad gefallen und die Wasserrohre sind
eingefroren.

28. Dezember
Es hat sich auf -5 Grad erwärmt. Immer noch eingeschneit. DIE ALTE
MACHT MICH VERRÜCKT!!!

29. Dezember
Noch mal 30 Zentimeter. Bob sagt, dass ich das Dach freischaufeln
muss, oder es wird einstürzen. Das ist das Dämlichste was ich je
gehört habe. Für wie blöd hält der mich eigentlich?

30. Dezember
Das Dach ist eingestürzt. Der Schneepflugfahrer verklagt mich auf
50.000€ Schmerzensgeld. Meine Frau ist zu ihrer Mutter gefahren.
25 Zentimeter vorhergesagt.

31. Dezember
Habe den Rest vom Haus angesteckt. Nie mehr Schaufeln.

8. Januar
Mir geht es gut. Ich mag die kleinen Pillen, die sie mir andauernd
geben. Warum bin ich an das Bett gefesselt?

KUSSI Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 243

12.02.2010 13:55
#62 RE: Lustige Geschichten 2008 antworten

Mein Hund Sex


Jeder der einen Hund hat, nennt ihn Bello oder Hasso. Um einen
nicht so alltäglichen Namen für meinen Hund zu haben, habe ich ihn
damals "Sex" genannt - es war ein Fehler, wie sich später
herausstellen sollte.

Als ich auf die Gemeinde ging, um ihn nach dem Umzug bei der
Hundesteuer anzumelden, sagte ich dem Beamten, dass ich meine
Steuern für Sex bezahlen wollte. Er meinte, dafür gäbe es noch
keine Steuer. "Aber es ist für einen Hund" antwortete ich. Er
meinte nur, Beischlaf mit Tieren sei zwar verboten, aber eine
Steuer gäbe es trotzdem nicht. "Sie verstehen mich nicht", sagte
ich. "Ich habe Sex, seit ich 9 Jahre alt bin." Dann warf er mich
raus.

Als ich geheiratet habe und in die Flitterwochen gefahren bin,
habe ich meinen Hund mitgenommen. Da ich nicht wollte, dass uns
der Hund nachts stört, sagte ich dem Mann am Hotelempfang, dass
ich ein extra Zimmer für Sex bräuchte. Er meinte nur, dass jedes
Zimmer des Hotels fuer Sex waere. "Sie verstehen mich nicht",
versuchte ich zu erklären. "Sex hält mich die ganze Nacht wach!".
Aber er meinte nur "mich auch".

Eines Tages ging ich mit Sex zu einer Hundeausstellung. Jemand
fragte mich, was ich hier wollte, und ich sagte ihm, dass ich
vorhatte, Sex in der Ausstellung zu haben. Darauf meinte er, ich
solle vielleicht meine eigenen Eintrittskarten drucken und
verkaufen. Als ich ihn fragte, ob die Ausstellung im Fernsehen
übertragen würde, nannte er mich pervers.

Einmal war Sex krank und ich musste ihn beim Tierarzt lassen. Am
nächsten Tag wollte ich ihn abholen. "Ich komme wegen meinem Hund"
sagte ich. "Welcher ist es denn?" fragte mich die Frau beim
Tierarzt, während sie in der Kartei blätterte. "Hasso oder
Bello?" - "Wie wär's mit Sex?" fragte ich und bekam eine
runtergehauen. Am gleichen Tag ist mir der Hund auch noch
abgehauen und ich musste im Tierheim nach ihm suchen. Dort fragte
mich jemand, was ich wollte. Als ich ihm sagte, dass ich Sex
suche, meinte er, hier wäre nicht der richtige Ort, danach zu
suchen. Ich suchte noch die ganze Nacht nach ihm. Um 4 Uhr morgens
fragte mich ein Polizist, was ich mitten in der Nacht auf der
Strasse suche. Ich sagte ihm, dass ich Sex suche. Er sperrte mich
ein.

Bei meiner Scheidung wurden meine Frau und ich vor Gericht
geladen, um unsere Habseligkeiten aufzuteilen. Natürlich wollte
ich meinen Hund keinesfalls an sie abtreten. "Euer Ehren, ich
hatte Sex schon, bevor ich verheiratet war!" sagte ich dem
Richter. "Na und? Ich auch!" antwortete er nur. "Aber meine Frau
will mir Sex wegnehmen!" beschwerte ich mich. Er meinte nur: "Das
ist das, was bei allen Scheidungen passiert."

KUSSI Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 243

03.05.2010 10:47
#63 RE: Lustige Geschichten 2008 antworten

Zwei Möglichkeiten

Eine Frau will zur Arbeit gehen und überlegt, welcher Weg am sichersten ist.

"Ich habe zwei Möglichkeiten, ich kann mit dem Taxi oder mit dem Bus fahren. Wenn ich Taxi fahre, passiert nichts, wenn ich mit dem Bus fahre, habe ich zwei Möglichkeiten.

Entweder ich stehe, oder ich sitze. Wenn ich stehe, passiert nichts, wenn ich sitze, gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder jemand setzt sich neben mich, oder nicht. Wenn niemand sich neben mich setzt, passiert nichts, wenn sich jemand neben mich setzt, gibt's zwei Möglichkeiten.

Entweder es ist eine Frau, oder es ist ein Mann. Wenn es eine Frau ist, passiert nichts, wenn es ein Mann ist, hab ich zwei Möglichkeiten.

Entweder ich verliebe mich in ihn, oder ich verliebe mich nicht in ihn. Wenn ich mich nicht verliebe, passiert nichts, wenn ich mich verliebe, habe ich zwei Möglichkeiten.

Entweder er liebt mich nicht, oder er liebt mich. Wenn er mich nicht liebt, passiert nichts, wenn er mich liebt, haben wir zwei Möglichkeiten.

Entweder wir heiraten, oder wir heiraten nicht. Wenn wir nicht heiraten, passiert nichts, wenn wir heiraten, haben wir zwei Möglichkeiten.

Entweder wir haben Kinder, oder nicht. Wenn wir keine Kinder haben, passiert nichts, wenn wir Kinder haben, haben wir zwei Möglichkeiten.

Entweder wir haben eine Wohnung, oder ein Haus. Wenn wir eine Wohnung haben, passiert nichts, wenn wir ein Haus haben, haben wir zwei Möglichkeiten.

Entweder wir haben einen Lift, oder Treppen. Wenn wir einen Lift haben, passiert nichts, wenn wir Treppen haben, gibt's zwei Möglichkeiten.

Entweder die Kinder lassen ihr Spielzeug drauf liegen, oder nicht. Wenn sie es nicht liegen lassen, passiert nichts, wenn sie es liegen lasse, habe ich zwei Möglichkeiten.

Entweder ich stolpere darüber, oder nicht. Wenn ich nicht stolpere, passiert nichts, wenn ich es tue, habe ich zwei Möglichkeiten.

Entweder es passiert mir nichts, oder ich sterbe. Wenn mir nichts passiert, passiert nichts, wenn ich sterbe, habe ich eine Möglichkeit.

Welche?






















Na dann nehme ich einfach das Taxi!"

Was Frauen nicht so alles durch den Kopf geht...

KUSSI Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 243

17.05.2010 07:44
#64 RE: Lustige Geschichten 2008 antworten

Warum einfach wenns auch kompliziert geht?


Die Initialisierung eines Teils vom wiederum 365.2-ten Teil der Bewegung unseres Rotationsellipsoiden um eine gigantische, dichte Wasserstoff-/Heliumwolke beinhaltet im Sprechinstrument ein Edelmetall.
(Morgenstund hat Gold im Mund)

Mentale Imagination besitzt die Abilität durch Kontinentaldrift kausierte Gesteinsformationen in ihrer lokalen Position zu transferieren.
(Der Glaube kann Berge versetzen)

Ein der optischen Wahrnehmung unfähiges, gefiedertes, aber des Fliegens nicht mächtiges Haustier gelangt in den Besitz nicht näher definierter Sämereien.
(Ein blindes Huhn findet auch ein Korn)

Vier-Topf-Zerknallungs-Treibling
(Vierzylindermotor)

Transparentpudding
(Götterspeise)

Die Struktur einer ambivalenten Beziehung beeinträchtigt das visuelle und kognitive Wahrnehmungsvermögen extrem.
(Liebe macht blind)

Wäre es nicht adequat, den Usus heterogener Termini zu minimieren?
(Sollte man nicht weniger Fremdworte verwenden?)

Die Expansion der interranen Tuberosa steht in inverser Proportionalität zur intellektuellen Kapazität des kultivierenden Agronoms.
(Die dümmsten Bauern ernten die größten Kartoffeln)

Unter Einsatz immenser, jedoch bis zum Moment der Aktualisierung des Impulses latenter Energien löste sich die amphibielle Kreatur von ihrem habituellen Standort und verschwand, einer in erster Näherung parabolischen Bahnkurve folgend, in den mehr oder minder transparenten Räumen ihrer Existenz.
(Ein Frosch sprang ins Wasser)

Schallwellen werden von dichtstehenden Bäumen reflektiert.
(Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus)

Die Auslotung gradientenfreier Gewässer bereitet messtechnisch gesehen Schwierigkeiten.
(Stille Wasser sind tief)

Bei der intendierten Realisierung der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem apparent, den elaborierten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu eliminieren!
(Zur Vereinfachung der Muttersprache erscheint es sehr sinnvoll, nicht so viele schwierige Fremdwörter zu benutzen...)

Oberhalb der Kulminationspunkte forstwirtschaftlicher Bestände tendieren die Dezibelwerte gegen den Nullpunkt.
(Über allen Wipfeln ist Ruh´)

Der Geruchskoeffizient gewisser finanzieller Mittel ist permanent gleich null!
(Geld stinkt nicht!)

Ballistische Experimente mit kristallinem H²O auf dem Areal der
Pädagogischen Institutionen unterliegen striktester Prohibition!
(Das Werfen von Schneebällen auf dem Schulhof ist verboten!)

Populanten von transparenten Domizilen sollen mit fester Materie keine transzendenten Bewegungen durchführen!
(Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.)

Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur spirituellen Kapazität des Produzenten.
(Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.)

Eine strukturell desintegrierte Finalität in Relation zur Zentralisierungskonstellation provoziert die eskalative Realisierung destruktiver Integrationsmotivationen durch permanent lokal agressive Individuen der Spezies "Canis".
(Den letzten beißen die Hunde.)

Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen.
(Warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht?)

In meiner psychologischen Konstitution manifestiert sich eine absolute Dominanz positiver Effekte für eine existente Individualität Deiner Person.
(Ich liebe Dich!)

KUSSI Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 243

08.06.2010 11:48
#65 RE: Lustige Geschichten 2008 antworten

Alle Frauen sind gleich!

Frauen nerven im Bett. Meistens haben mir Frauen im Bett nichts als Ärger eingebracht. Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurück, in denen ich entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoss oder nur vorübergehend mit einer Frau das Bett aufsuchte.

Die Probleme fingen erst so mit Anfang zwanzig an, als man das Nachtlager "wie Mann und Frau" teilte, sprich: vom Einschlafen bis zum Aufstehen. Hieraus muss ich eine ganz bittere Bilanz ziehen. "Nächte des Grauens" ist noch untertrieben. Am Tage durchaus abgeklärte, zupackende und moderne Frauen mutieren angesichts von Federkern und Daune ausnahmslos zu verwöhnten, lebensuntüchtigen, egoistischen Zicken. Wie ich jetzt an einigen Beispielen schlüssig beweisen werde.

Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema "Mücken". Vorweg muss ich sagen, dass ich im Sommer grundsätzlich ganz gern neben einer Frau liege, weil ich dann von Stechmücken verschont bleibe. Die stürzen sich immer auf meine Partnerin. Das ist bitter, tut mir persönlich auch wirklich leid, ist aber noch lange kein Grund, mich grob Wachzujammern: "Ich bin völlig zerstochen", mit einer Stimme, die im Grenzbereich zwischen Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der Auftrag an mich, dem männlichen "Sicherheitsbeamten", ist klar:
"Steh auf und geh Mücken jagen". Ich weiß nicht, warum Frauen selbst keine Mücken jagen, warum sie im Bett liegend den Späher machen, auf schwarze Punkte an der Decke deuten und "Da!" rufen. Ich weiß vor allem nicht, weshalb ich immer wieder gähnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten Zeitung auf der Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage.

Es gibt zahlreiche Frauen, die sich anfangs sehr anschmiegsam geben und sich leidenschaftlich ankuscheln, sich aber, wenn es um die endgültige Schlafposition geht, als sehr hartleibig erweisen. Sie stoßen sich mit der einen Hand von mir los, ergreifen mit der anderen Hand die eigene Bettdecke und verteidigen dieses Refugium mit erbitterter Gegenwehr. Und ich muss geduldig warten, bis die Meine-Decke-gehört-mir-Autistin endlich in den Schlaf gesunken ist und ich beginnen kann, vorsichtig robbend, verlorenes Terrain zurückzugewinnen.
Wenn ich dann, nunmehr halbherzig kuschelnd, in tiefen Schlaf gesunken bin, kommt häufig schnell die nächste Gemeinheit. Ein brutaler Stoß, meist mit dem Ellbogen ausgeführt, trifft mich in die Seite. Ich schrecke hoch und höre eine schneidende Stimme: "Du schnarchst!". So was würde ich nie tun. Ich finde es bezaubernd, wenn sie im Schlaf redet oder ein bisschen vor sich hin blubbert. Nie würde ich mit dem Ellbogen stoßen. Aber Frauen ist es ja egal, ob man frühmorgens einen wichtigen Termin hat.
Nach der Tat sinken sie umgehend wieder in den Tiefschlaf, und ich liege mit tellergroßen Augen in der Dunkelheit und finde keine Ruhe.

Grauenhaft ist auch eine andere Variante der körperlichen Attacke. Da liegt man wohlig unter seiner Decke und ist am Wegnicken und dann kommen sie: kalt, eiskalt. Gefrorene Frauenfüße schieben sich langsam und unaufhaltsam zwischen die männlichen Schenkel. Dort sollen sie gewärmt werden. Der Mann zuckt zurück, windet sich, versucht die Flucht, aber die weichen Gletscher unter der Decke sind stärker. Alle Frauen haben kalte Füße! Alle! Und sie kennen kein Erbarmen. Stumm, aber fordernd kommen sie in der Nacht gekrochen und saugen Körperwärme im Gigawatt-Bereich ab. Schrecklich! Manchmal geben sie aber auch dann keine Ruhe, wenn man ihre Permafrost-Füße enteist, das Schnarchen eingestellt und dem Kuscheln entsagt hat.
Denn dann haben sie was gehört. "Da ist doch jemand!", raunen sie, "Da hat doch was geknackt!" oder "Hörst du diese komischen Geräusche?" Die Botschaft ist erneut glasklar: Mann, pack dir einen hölzernen Kleiderbügel oder sonst eine behelfsmäßige Waffe, wage dich in die dunkle Wohnung und vertreib den Einbrecher, so du einen findest. Klar, dass jeder Mann dem tief verwurzelten Instinkt zum Schutze der Sippe folgt und in Socken und Unterhosen wie ein Depp im Dunklen umher stolpert, um dann frierend und unverrichteter Dinge wieder zur (natürlich tiefschlafenden) Partnerin zurückzukehren. Wer meint, mit dem Morgengrauen sei der Ärger ausgestanden, irrt! Wie in einem Horrorfilm, der scheinbar seinen gruseligen Höhepunkt erreicht hat und dann noch mal entsetzlich zuschlägt: Die Rede ist von unterschiedlichen Schlaf- und Wachrhythmen. Ich arbeite eben bis in die frühen Morgenstunden und stehe folgerichtig nicht gerade mit Hühnern auf. Kein Problem für den Alleinschläfer. Was aber soll ich mit einer Frau machen, die morgens um sieben kerzengerade nachfedernd im Bett sitzt, Langeweile hat, sich laut und vernehmlich reckt, gähnt, räuspert und am Ende gar flüssige Konversation fordert? Nachdem ich blutsaugende Insekten zur Strecke brachte, zum Dank dafür Ellbogen-Checks kassierte und unter die eigene kalte Bettdecke verbannt wurde. Nach all dem reichte es mir irgendwann. Und zwar richtig. Eines frühen Morgens wurde ich durch die Frage: "Kannst du auch nicht mehr schlafen?" geweckt und herrschte die Frau neben mir rüde an: "Halt die Klappe und mach Frühstück!" Kurz danach fiel die Wohnungstür krachend ins Schloss, und ich musste mir das Frühstück selbst machen. Gibt es keine Hoffnung? Doch, die gibt es! Ich habe - nun ja - jemanden kennen gelernt. Und die ist anders! Sie ist anschmiegsam und kuschelt exzessiv. Ich darf in ihrer Gegenwart ausgiebig schnarchen. Wenn sie Geräusche hört, schaut sie selber nach dem Rechten. Mücken bringt sie mit geschickten Schlägen eigenhändig zur Strecke, und sie hat niemals kalte Füße. Gut, sie ist vielleicht ein bisschen verspielt.

KUSSI Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 243

11.08.2010 17:11
#66 RE: Lustige Geschichten 2008 antworten

Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier



Wenn mal wieder die Zeit knapp wird, Stress und Hektik ausbrechen, weil alles über den Kopf wächst und immer schwieriger wird, dann kann die nachfolgende weise Geschichte vielleicht helfen, die Prioritäten wieder zurecht zu rücken.

Es war einmal ein Professor, der vor seiner Philosophie-Klasse stand. Er hatte einige Gegenstände vor sich ausgebreitet. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei.

Die Studenten bejahten die Frage.

Dann nahm der Professor eine Tüte mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei.

Die Studenten stimmten wieder zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte erneut, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "Ja". Nun holte der Professor zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus.

Die Studenten lachten. "Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, "Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, mit welchen, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre."

"Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie Den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben.

Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen."

"Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen."

KUSSI Offline

Ehrenmitglied

Beiträge: 243

13.03.2011 18:04
#67 RE: Lustige Geschichten 2008 antworten

Lebensplanung - Reichtum ist nicht alles!

Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte.
Er hatte einige riesige Thunfische geladen.

Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte wie lange er dazu gebraucht hatte.

Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."
Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben ist, um noch mehr zu fangen.
Der Mexikaner sagte, die Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.
Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun sie denn mit dem Rest des Tages?"

Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bißchen fischen, spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe in das Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard Absolvent und könnte Ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis sie eine ganze Flotte haben.
Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York umziehen, von wo aus sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
Der Mexikaner fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit Ihrem Unternehmen an die Börse gehen, Ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden.
Sie könnten Millionen verdienen."
Der Mexikaner sagte: "Millionen, und dann?"

Der Banker sagte: "Dann könnten sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bißchen fischen gehen, mit Ihren Kindern spielen, eine Siesta mit Ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren gehen, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit Ihren Freunden Gitarre spielen."


Gruß KUSSI

72`er Offline

Ehrenmitglied


Beiträge: 168

03.11.2011 22:16
#68 RE: Lustige Geschichten 2008 antworten

Ein Komplott bedroht uns und es geschieht hier in unserem Land!!!

Hast du bemerkt, dass die Treppen jeden Tag steiler werden. Lebensmittel
immer schwerer und Entfernungen immer weiter? Gestern ging ich um die Ecke
und war verblüfft, wie lang unsere Straße geworden ist!

Die Gravitation hat auch stark zugenommen in den letzten 30 Jahren. Ich
spüre es besonders beim Aufstehen von meinem Sofa.

Und die Leute sind jetzt auch weniger rücksichtsvoll, besonders die Jungen.

Sie flüstern die ganze Zeit!

Wenn du sie bittest, lauter zu sprechen, wiederholen sie die stille
Nachricht mit der Lippensprache. Was denken die sich, bin ich vielleicht ein
Lippenleser?

Die sind auch wesentlich jünger, glaube ich, wie ich damals in dem Alter
war. Andererseits, Leute in meinem Alter sehen älter aus als ich.

Unlängst habe ich eine alte Bekannte getroffen und sie ist um vieles älter
geworden, so dass sie mich nicht einmal erkannte.

Ich selbst kann mein Spiegelbild erkennen.

Aber, irgendwie sind sogar die Spiegel nicht mehr so, wie sie früher waren.

Außerdem, jeder fährt heutzutage so schnell! Du riskierst Kopf und Kragen,
wenn du auf der Autobahn unterwegs bist. Alles bremst hinter dir, ich sehe
sie im Rückspiegel schreien und gestikulieren. Ihre Bremsen müssen einen
furchtbaren Verschleiß haben.

Auch die Hersteller von Kleidung sind zurzeit weniger seriös. Warum
bezeichnen sie plötzlich Größe 36 oder 38 als Kleid der Größe 48 und 50?
Glauben sie, dass es keiner bemerkt?

Ebenso unseriös sind die Hersteller von Personenwaagen! Denken die wirklich,
dass ich glaube, was ich auf der Skala sehe? HA! Ich habe mir nie was aus
den Zahlen gemacht! Wen wollen diese Leute reinlegen?

Ich wollte jemandem anrufen und berichten, was da vorgeht, aber die
Telefongesellschaft ist auch bei dem Komplott dabei. Sie haben die
Telefonbücher in so kleiner Schrift herausgegeben, dass keiner jemals eine
Nummer dort finden kann! Alles, was ich machen kann ist, diese Warnung
weiterzuschicken:
Wir sind angegriffen!

Wenn nicht bald was Entscheidendes passiert, wird jeder diese furchtbare
Entwürdigung erleiden müssen.
Bitte, schicke dies an alle und so bald wie möglich, damit wir dieses
Komplott stoppen können!!

PS: Ich schicke es in großen Buchstaben, weil mit der Schrift in meinem
Computer auch was passiert ist: sie ist kleiner, als sie einmal war !!!

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